Spirale bei jungen Frauen, buhuu, aber bei Hormonen alles klar? >.<

Hi Mädels,
nehmt euch meiner bitte an, ich bin grad am Verzweifeln xD
es gab ja heute mal wieder ne Diskussion um die Risiken von Pillen und bla bla.
ich war wie gesagt beim FA heute zum Kontrolltermin und hab da einfach mal die Spirale zur Ansprache gebracht... meine Ärztin meint, sie würde niemals jungen Frauen sowas einsetzen, wegen der Unfruchtbarkeitsgefahr.
das hab ich jetzt erst mal so stehen lassen.
das Problem ist aber, dass ich von Anfang an keine Hormone nehmen wollte, und mal ganz ehrlich, ich hab langsam einfach das Gefühl dass mir die Hormone nicht gut tun... bisher hab ich mir meinen miesen Zustand immer durch den Schulstress erklärt und der hat sicherlich einiges beigetragen. aber obwohl die Schule jetzt erstmal vorbei ist, wird es nicht besser.
außerdem werd ich zu meinem 18. Geburtstag ne Shisha bekommen, die ich dann natürlich auch nutze. und dass Rauchen und Hormone sich gar nicht vertragen sollte ja klar sein. (und ja, ich stelle lieber die Verhütung um als mir den gelegentlichen Genuss einer Shisha entgehen zu lassen!)
von daher stehe ich grad so da, dass ich abwäge was schlimmer ist: Thrombose oder Unfruchtbarkeit.
im Prinzip kann ich ja fast zwischen diesen beiden Risiken wählen...
nur bei der Thrombose krieg ich gleich noch Stimmungsprobleme inclusive und das nervt echt! ich würde einfach gern weg von dem Hormonmist.
nicht zuletzt spielt auch der Preis ne Rolle - Pille fällt weg, da ich oft Magenprobleme hab, deswegen auch Tabletten nehm und da will ich mir mit meiner gestörten Verdauung das Risiko nicht antun, dass sie nicht wirkt... dann kann ichs ja auch gleich lassen.
deswegen fand ich immer den Nuvaring so toll, weil er davon nicht beeinflusst wird. aber der ist einfach schweineteuer und bei uns sieht es finanziell momentan grässlich aus... also muss ich während dem Studium was andres finden.
zudem hab ich im Abiturstress schon verbummelt ihn rauszunehmen, gemerkt hab ich das erst als ich nach 4,5 Wochen logischerweise Schmierblutungen gekriegt hab... und beim Stress mit Umzug, Studienplatz besorgen und und und wird das nicht besser. gefällt mir nicht, der Gedanke, is ja auch nich grad gesund...
blieben noch Späßchen wie Implanon oder so, aber nach allem was ich da gehört hab gefällt mir das auch nicht. außerdem hab ich wie gesagt das Gefühl dass mir die Hormone nicht gut tun, und wenn dann will ich schon ganz weg davon...
und, wie gesagt, der Teil mit dem Thromboserisiko bereitet mir momentan doch Kopfzerbrechen.

genau gesagt bereitet mir das grade solchen Kummer, dass ich seit einer Stunde auf meinem Bett sitze und vor mich hin weine... soviel zu "Stimmungsschwankungen/Depressionen" bei der Anwendung des Rings...
ich sag ja, nichtige Kleinigkeiten und ich krieg Weinkrämpfe, schnauze unfairerweise Leute an usw... das war früher nicht so. und die Schule kann auch nicht mehr schuld sein. bleibt nur der Ring als logische Ursache...
wie gesagt, Pillen etc sind dank der Verdauung auch aus dem Spiel.
und das einzige, was mir jetzt noch halbwegs sinnvoll erschien, war ne Spirale.

weiter geht's eins weiter unten. sorry, ich hab schon versucht zu kürzen aber das muss grad alles mal raus...

ObsidianWhisper
Erdbeerlegende
21.06.2011 0:11h
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Kommentare, Antworten & Tipps
von: Nimaya, am: 21.08.2011, 21:13
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hm na gut. ich nehme alles zurück und behaupte fortan das gegenteil! :-P

hm, dann kann ich dir irgendwie gar nicht mehr weiterhelfen, tut mir leid... =(
von: ObsidianWhisper, am: 21.08.2011, 21:04
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@Nimaya: ich hab den Nuvaring, und das schon ne ganze Weile... auf jeden Fall über n Jahr.
da spielt sich nix mehr ein.
von: Nimaya, am: 21.08.2011, 20:25
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aaalso, ich hab mir nicht alle ellenlangen texte durchgelesen und schreib jetzt auf die gefahr hin, mich zu wiederholen.

ich versteh nicht, was dein problem mit hormonen ist. jeder körper hat hormone, das ist was vollkommen natürliches!
hormone sind ja nix körperfremdes!
klar, mit hormonen von außerhalb greift man in den natürlichen hormonhaushalt ein, aber nu. irgendwas is ja immer! :-P

so und zu den stimmungsschwankungen: dein körper muss sich ja auch erstmal drauf einstellen. ne freundin von mir hatte 3 monate zu kämpfen und dann gings ihr auf einmal wieder blendend!
gib deinem körper zeit, sich auf die hormonelle umstellung einzuspielen und dann klappt das auch mit der pille! =)
von: SuicideSquad, am: 21.06.2011, 13:40
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achja, was ich noch sagen wollte, meine mutter hatte die spirale auch und ein gutes jahr später kam dann mein bruder zur welt...also auch auf die spirale is kein verlass
von: SuicideSquad, am: 21.06.2011, 13:39
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also erstmal muss ich sagen dass das thromboserisiko nicht soooo riesengroß ist, außerdem sind thrombosen in der regel gut behandelbar

ansonsten kann ich nur sagen, informier dich mal bei nem anderen FA, vllt is deiner da einfach nur pingelig?!

zu denstimmungsschwankungen und blablabla, GENAU dasselbe habe ich auch, aber rate mal, ich nehme die pille überhaupt nicht...ich bin der meinung das frauen in dem alter einfach von natur aus unter hormonschwankungen leiden und zwar unabhängig von pille etc..manche habens ausgeprägt andere nicht

tja leider muss ich auch sagen das der text viel viel zu lang is und ich keine lust habe alles zu lesen um alle deine fragen/argumente nachvollziehen zu können
von: onickl, am: 21.06.2011, 12:52
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Ich hab seit mittlerweile 8 Jahren eine Kupferspirale (die 2.) und könnt mich nicht beklagen.
2003 war ich 23 und mein FA wollte mir keine Kupfer sondern nur eine Hormonspirale verbauen, wollte ich aber nicht, weile ich Hormonfreiheit bevorzuge :)
Wir haben 2 Termine lang herumgestritten und ich hab meine Kupferspirale bekommen!
Nach 5 Jahren, also 2008 wurde die gewechselt und zu dem Zeitpunkt hat er regelmäßig zur vollsten Zufriedenheit seiner Patientinnen immer wieder welche verbaut!
Meine Freundin hat mit 19 Ihre erste bekommen, wollte mit 32 schwanger werden, hat Sie entfernen lassen und war ein paar Monate problemlos schwanger. Ihr Sohn ist heute 3 und Sie hat auch schon wieder eine!
2 Kolleginnnen von mir haben sich im letzten Jahr Spiralen setzen lassen und auch zufrieden.
Der einzige Nachteil, meines Erachtens, ist, dass die Blutungen stärker und länger sind und ich Bauchkrämpfe während der Menstruation habe.
Alles in allen bin ich aber hochzufrieden und würd es jederzeit wieder machen!
von: smiley1984, am: 21.06.2011, 12:01
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@CynicalD: ich denke jeder muss für sich entscheiden. Ich bin Diabetikerin, ich darf keine Hormone nehmen. Ich bin in einer festen Beziehung, ich kann nicht immer mit Kondomen verhüten. Ein FA hat mir sogar nur die Pille mit Gestagen (Minipille) empfohlen. Also soll ich doch eine Pille (und Hormone) zu mir nehmen, aber die Gestagen Pille beeinflusst nur das Schleimhautmilieu der Gebärmutter unde der Scheide, ist also nicht so sicher wie gängliche Pillen. Nein danke. Dafür habe ich eine Vollnarkose über mich ergehen lassen und lebe nun ohne Pille. :-)
von: CynicalD, am: 21.06.2011, 11:37
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die schmerzen sind genau der grund warum sich viele ärzte weigern das bei frauen die noch keine kinder haben zu machen, da sind die nämlich extrem und es ist viel schwieriger das ding rein zu platzieren, weil da alles noch viel enger ist.
außerdem ist das nebenwirkungsrisiko viel zu hoch. wenn man da ne vollnarkose zum einsetzen braucht hat man außerdem ein viel höheres thrombose risiko und auch sonstige risiken, die viel schlimmer sind, als die der pille. jede vollnarkose hat das risiko, dass man nichtmehr aufwacht. ich würd nie was unter vollnarkose machen, wo es sich vermeiden lässt.
die pille/nuvaring vertrage ich zwar auch nicht gut, aber das ist mir immernoch lieber als solche risiken.
von: smiley1984, am: 21.06.2011, 11:36
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@ObsidianWhisper: ja, die Kupferkette (Gynefix) hat einen Rückholfaden. So kann der FA sie nach 3 oder 5 Jahren entfernen, oder wie gesagt, auch schneller, wenn es ein Problem gibt. Meine FÄ hat mir die Kette unter Vollnarkose eingesetzt, so habe ich keinen Schmerz gespürt. Sie würde sie auch unter Vollnarkose wieder entnehmen und ggf. eine neue einsetzen. So tut es nicht weh und es ist besser, weil der FA besser den Punkt bestimmen kann, wo er sie anbringen muss. Oft lösen sich Kupferketten auf, weil die Ärzte sie ohne Narkose einsetzen, die Frauen sind nicht so still (es sind ziemlich heftige Schmerzen, wenn auch für eine sehr kurze Zeit) und der Arzt kann die Position nicht optimal bestimmen. Die Gynefix wird tatsächlich an die Gebärmutter festgeankert, sie hängt im Prinzip in der Gebärmutter, hat aber auch einen Rückholfaden. Dieser macht die Entfernung dann leichter. Zum Faden: er ist für die Frau nicht zu spüren, wie die ganze Kette eingentlich. Der Partner könnte aber eventuell beim GV den Faden spüren. Mein Freund hat ihn in den ersten Monaten nach dem Einsetzen gespürt, ich habe mit meiner FÄ gesprochen, sie meinte ich soll den Faden so lassen, wie er ist, es macht dann die Entfernung einfacher. Und auch wird dieser Faden mit der Zeit ein bisschen weicher, so dass mein Freund ihn jetzt nicht mehr spüren kann.
Zu den Risiken: es kann tatsächlich sein, dass die Kette sich auflöst, vor allem, wenn sie nicht richtig eingesetzt wurde. Deshalb ist die Kontrolle nach der ersten Mens nach dem Einstezen absolut Pflicht. Bis dahin verhütet man zusätzlich mit Kondom, obwohl die Kette schon ab dem Einsetzen wirkt. Aber sicher ist sicher. Dann kommt man in 3 Monaten wieder. Die Kettenposition wird erneut kontrolliert. Wenn dann auch alles in Butter ist, kommt man normal, nur alle 6 Monate.
Nachteile der Kette:
1. manchmal Schmierblutungen, die aber bei mir nach 6-7 Monaten wieder aufgehört gaben.
2. Periode wurde kürzer (ob das ein Nachteil ist :-P )
3. Die Kette und das Einsetzen kostet ganz schon viel
4. Man muss einen erfahrenen FA finden, der sie einsetzt. Das ist das A und O - viele Ketten lösen sich deshalb. Der FA muss dafür eine extra Schulung machen und die Kette schon mehrmals eingesetzt haben.
5. Der Partner kann am Anfang vielleicht den Faden spüren.
6. Eventuell Infektionen, Kupferunverträglichkeit, die Kette kann sich lösen.
Allerdings wenn sie die 3 Monate Kontrolle übersteht, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass sie sich auflöst.

Vorteile:
1. Sicheres Verhüten (Pearl Index wie der der korrekt eingenommenen Pille)
2. Keine Hormone
3. Keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (Antibiotika) oder Erkrankungen (Durchfall)
4. Man kann sie nicht vergessen.
5. Die Verhütung ist langfristig gewährleistet (3 oder 5 Jahre, je nach Länge der Kette) und optimal in einer festen Beziehung.

So viel von mir.
Peace
:-D :-)
von: trella, am: 21.06.2011, 11:29
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@Lola88: Dann hast du Glück mit der Mirena. Dadurch, dass sie auch das gleiche Nebenwirkungsspektrum hat wie die Pille, hätte es durchaus sein können, dass du sie nicht verträgst.

@nadixq: Mag sein, dass die Dosis der hormonhaltigen Spirale Mirena sehr niedrig ist - aber die Dosis sagt nichts über Nebenwirkungen aus. Solltest du dich also für eine Spirale entscheiden, fall nicht auf diese Masche rein und mach dir selbst ein Bild, indem du dir Gebrauchsinformationen anschaust z.B.

@ObsidianWhisper: Viele Frauenärzte kennen nicht einmal die Wochenregeln für einphasige Pillenpräparate. Und das, obwohl es die nun schon länger gibt. Und so halten sich halt auch die Weisheiten, man können nur Frauen, die älter sind bzw. bereits geboren haben, Spiralen einsetzen. (Komischerweise wird dann im nächsten Zug die Mirena vorgeschlagen - die größte Spirale am Markt. Die geht natürlich problemlos, aber eine hormonfreie Kupferspirale?)

Ich würde zu einem anderen Arzt gehen.
Bei allen Spiralen gibt es einen Rückholfaden. Der schaut beim Muttermund raus und dient einerseits zum leichteren Entfernen und auch, um selbst die Lage kontrollieren zu können. Er kann gekürzt werden, sonst legt er sich meist um den Muttermund. Eine Brücke für Keime, aber wie du bereits gesagt hast, nur dann relevant, wenn man andauernd wechselnde Partner hat.
Vorhergehende Infektionen, v.a. Chlamydien sollte man natürlich ausschließen.

Die Gynefix ist ja nur ein Faden mit aufgefädelten Kupferelementen. Und an diesem Faden ist ein Knoten und dieser wird in die Muskelschicht eingestochen sozusagen. Die schließt sich drumherum und die Gynefix hält. Aber mit einem kräftigen Ruck am Rückholfaden kann man sie wieder entfernen, wie bei anderen Spiralen auch. Spiralen werden halt in die Gebärmutter gelegt und können verrutschen.
Das Risiko eine Spirale zu verlieren, ist immer gegeben. Vor allem, wenn die Ärzte keine Ahnung haben. Das spielt besonders bei der Gynefix eine Rolle und da wird dann gerne die Absprache gemacht, dass sie kostenlos neu gelegt wird, sollte man sie verlieren.

Vielleicht magst du mal selbst lesen: http://www.contrel.be/GYNEFIX%20SPECIALISTS/prescribing_information.htm

oder http://www.kompendium.ch/Monographie.aspx?Id=7f06caf3-370c-4eae-99ed-89a84eff59ad&lang=de&MonType=fi

Bei den Gynefixstudien waren meines Wissens nach auch Jugendliche dabei.

Wichtig ist auch, das Ausmessen der Gebärmutter. Zu große IUP sind nicht angenehm.
von: Ardalia, am: 21.06.2011, 09:01
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boah, die EL ist ja heute mal wieder besonders toll.... schreib ich halt alles nochmal....
wenn ich du wäre, würde ich mein glück nochmal bei einem anderen arzt versuchen. offensichtlich denken ja nicht alle gleich.
ich habe mir die spirale mit 19, nach der geburt reinmachen lassen. das ist jetzt bald 12 jahre her und ich möchte kein anderes verhütungsmittel ausprobieren müssen. ich muss nicht täglich eine pille schlucken, nicht ständig an kondome denken und ich hab keine nebenwirkungen. für mich ist die spirale schlicht perfekt.
und zu den schmerzen: ich hatte keine. das reinmachen ist vielleicht etwas unangenehm. so n komisches ziehen im bauch, das man nicht genau lokalisieren kann. aber ich fands nicht schmerzhaft. der wechsel, also die rausnahme ist schon etwas unangenehmer. das ziept ein bisschen mehr. und das unangenehmste an der sache ist einfach, dass man den genauen ort des ziepens nicht lokalisieren kann. aber ich persönlich finde, dass es schmerzhafter ist, den zeh irgendwo gegen zu stossen. :)
von: Lola88, am: 21.06.2011, 08:41
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*diesem eingriff* sorry ;)
von: Lola88, am: 21.06.2011, 08:40
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SpecialEdition hat recht. Der eingriff ist relativ schmerzhaft...ich habe es ohne narkose gemacht und bis heute habe ich nichts schmerzhafteres erlebt. Ich bin keine heulsuse aber bei diesen eingriff sind mir die tränen gekommen. Vor allem hat man das gefühl das man nicht mehr richtig atmen kann weil die schmerzen soooo schlimm sind. Aber es geht wirklich nur ein paar sekunden dann ist alles vorbei! Diese schmerzen nehme ich aber in kauf, es ist wirklich eine super sache! Und sie hält 5 jahre also muss man sich 5 jahr keine gedanken um die verhütung machen!! Finde ich sehr bequem!!
von: specialEdition, am: 21.06.2011, 08:18
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Mir gings exakt wie Lola. Jetzt: Alles weg, alles Tip top, keinerlei Probleme, Dauergeilheit xD
mein FA hat ne eigene Praxis für Geburtshilfe bei Fruchtbarkeitsschwierigkeiten(oder beinahe Unfruchtbarkeit), und rate mal: Die Frauen, die zu lange und zu früh die Pille genommen haben hats schlimmer erwischt als die mit Spirale ;)
ich kann nur sagen: bisher die beste Entscheidung meines Lebens =)
Allerdings: Der Eingriff KANN extrem schmerzhaft sein - wie bei mir. Ich hatte dann ne Vollnarkose, weil mein FA meinte, es wäre psychologisch unvertretbar den Eingriff bei schmerzen durchzuführen. außerdem ist es saugefährlich. (der tastet mit ner sonde die Gebärmutter ab, und wenn man dann nen "Hüpfer" macht oder zuckt, stößt es dir die gebärmutter durch)

Viel Glück bei der Spirale =)
Ach ja, ich hab auch im Übrigen endlich keine Schmerzen beim sex mehr und bin endlich feucht (Yay)
von: Lola88, am: 21.06.2011, 08:01
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Ich bin 22 und habe die Mirena spirale seit einem jahr drin. Diese arbeitet mit hormonen die jedoch nicht auf den ganzen körper wirkt sondern nur auf dem vaginalen bereich also gebärmutter usw. Ich hatte auch extreme probleme mit der pille. Depressionen, keine lust auf sex, ständig schlecht gelaunt, habe oft wegen jedem scheiss angefangen zu heulen...also eine katastrophe! Aus diesem grund habe ich mir die spirale einsetzen lassen und siehe da...alllles weg!! Keine schlechte laune, keine heulanfälle und natürlich wieder lust auf sex ;) Ich bin sehr zufrieden mit dieser spirale, für mich gibt es nichts besseres!!!
von: Mioley, am: 21.06.2011, 07:59
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Mhhmm,

die Einstellung finde ich ein bisschen schwierig. Letztendlich hat doch so gut wie jedes Verhütungsmittel als auch Medikament "irgendwelche möglichen Nebenwirkungen".
Schau dir allein den Beipackzettel auf ner Kopfschmerztablette an. Da wird einem ganz schwindelig was alles theoretisch passieren könnte.

Meines erachtens ist die Pille nicht NUR schlecht. Ich nehme sie seit meinem 15. Lebensjahr (bin jetzt 21) und hatte nie Probleme.
Wenn deine jetzige Pille dafür sorgt das du oft weinerlich bist dann lass dir doch erstmal eine andere verschreiben.
Gibt doch auch genügend Pillen mit guten Nebenwirkungen wie besseres Hautbild, wachsende Brust, Heilung bei Migräne oder die Möglichkeit leichter abzunehmen.

Ein Risiko muss man immer eingehen. Das tut man wenn man über die Straße geht, wenn man Erkältungsmedikamente einnimmt als auch bei der Verhütung.

Wenn der ganze Kram mit Spirale, 3 Monats Spritze, Pille und was es da noch alles gibt nichts für dich ist dann würd ich sagen nutze ein Kondom.
von: StarOfEradicate, am: 21.06.2011, 06:49
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Also ich stehe mehr oder weniger vor dem selben Problem.
Mein Frauenarzt will mir auch keine Spirale einsetzen, weil ich noch zu jung bin und noch nie Mutter geworden bin (bin 25) und die Pille darf ich aus gesundheitlichen Gründen nicht nehmen. Ich habe dann die Minipille ausprobiert und ich war nicht mehr ich selbst - richtige Psychopillen!

Und zu der Sache mit der Pille: Ich habe durch die Pille zugenommen und nach dem Absetzen wieder abgenommen und dann lese ich einen Artikel, dass es an der Ernährung und sportlichem Verhalten liegt, wenn man zunimmt und nicht an der Pille. Die Pille wird überall als Wundermittel präsentiert und die Risiken werden verschwiegen, nur damit man sich nicht damit ausseinander setzen muss (oder warum auch immer). Und es gibt soviele junge Mädchen die es für selbstverständlich halten mit der Pille zu verhüten, anstatt über die Risiken nachzudenken.

Aber verständlich, einige Verhütungsmittel muss man ja schon geraume Zeit vor dem Sex einsetzen und ich weiß zugegebener Maßen nicht vorher ob ich Se haben werden (ich bin in einer beziehung und wohne mit meinem Partner zusammen - da brauch ich nicht planen)
von: nadixq, am: 21.06.2011, 06:34
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Ich habe mich bei meiner FÄ auch über die Spirale informiert, und sie würde sie mir einsetzen, wenn ich das denn wöllte. Sie sagte, es gäbe zwei verschiedene, eine, die mit Hormonen wirkt, die aber sehr gering dosiert sind und eine, die mit Kupfer umwickelt ist und so die Spermien tötet. Sie hat mir die Risiken erklärt und mir Broschüren mitgegeben, aber ich habe zu große Angst, mir die Spirale einsetzen zu lassen... Ohne Pille würde es mir definitiv besser gehen, ich habe durch die Hormone kaum noch Lust auf Sex und auch nach einem Wechsel der Pille ist das nicht nennenswert besser geworden. Aber ich habe einfach zu große Angst davor, dass die Spirale abgestoßen wird und somit alles umsonst war - der Eingriff, die Schmerzen und vor allem das Geld. Die Chance steht 50/50, dass mein Körper sie akzeptiert und ich bin mir einfach noch nicht sicher genug.
Hast du keine Angst vor einer Reaktion deines Körpers?
Wenn ich ehrlich bin, mich stört der Gedanke einer möglichen Unfruchtbarkeit auch nicht so sehr. Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt Kinder möchte. Ich fände den Gedanken schön, ein Pflegekind aufzunehmen. Eine Adoption ist ja recht schwierig.
Ich denke übrigens, es wird aus den Risiken der Pille keine große Sache gemacht, weil sie die gängigste Verhütungsmethode ist. Keiner will ungewollt schwanger werden und keiner will wissen, was er seinem Körper damit antun, Hormone zu schlucken. Ich wurde damals auch nicht wirklich über die Risiken aufgeklärt, als ich die Pille bekommen habe.
von: ObsidianWhisper, am: 21.06.2011, 02:07
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sorry ich versuchs noch mal kurz zu fassen...

es sprechen für mich einige Sachen gegen den Ring:
- Schlechtlaune-Anfälle die ich darauf zurückführe
- Hormonbelastung allgemein
- Thromboserisiko
etc...
Pille geht auch schlecht.
aber meine Ärztin meint, sie würde niemals Frauen ohne Kinder ne Spirale einsetzen.

daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:
1. warum machen Ärzte beim Unfruchtbarkeitsrisiko so tin Tamtam, aber beim Thromboserisiko der Pille wird nicht mal EIN WORT darüber verloren!?
2. sollte ich vllt nochmal mit ihr reden/nen anderen Arzt zu Rate ziehen? den Ring wollte meine Ärztin mir auch erst ausreden... und nun hab ich ihn und bin damit im Vergleich zur Pille viel zufriedener.
nur wäre mir ne Spirale dennoch lieber... deswegen weiß ich nicht ob ich einfach drauf bestehen sollte eine zu bekommen. auch, weil ich nicht ganz glaube, dass beim heutigen medizinischen Stand das Risiko unfruchtbar zu werden so wahnsinnig ist.
von: Doisneau, am: 21.06.2011, 01:44
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also mir wars jetzt ehrlich gesagt zu anstregend diesen endlosen text durchzulesen ^^ aber ich bin selbst 20 und hab nun seit circa 4 monaten die spirale und ich bin zufrieden.. kannst du deine frage vllt einfach mal ganz knapp wiederholen ^^?

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von: Doisneau, am: 21.06.2011, 01:43
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ja also die pb sollte man ja wirklich wenigstens EINMAL gelesen haben wenn man sich jeden tag die pille einwirft ...
von: ObsidianWhisper, am: 21.06.2011, 01:41
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@hasi: na danke, das hilft mir jetzt total weiter... und nein, das ist kein Quatsch. wenn du mal die PB einer beliebigen Pille liest wirst du meistens die Angabe finden "Raucherinnen über 35" dürfen keine Pille mehr nehmen, wegen dem erhöhten Risiko. steht bei meinem Ring auch so in der PB: Rauchen, hoher Blutdruck, Übergewicht, Diabetes und zunehmendes Alter erhöhen das Risiko.
also bitte - die Packungsbeilage sollte man schon mal gelesen haben!

@smiley: ne Kupferkette hat nen Rückholfaden?
ich dachte, die ist fest vernäht... dann kann man sie doch nicht einfach so ziehen? Oo
komisch... das hätte ich mir jetzt als letztes vorstellen können.
aber okay, danke, damit ist diese Überlegung schon mal hinfällig.
von: smiley1984, am: 21.06.2011, 01:27
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zur späten Stunde: ich darf keine Hormone nehmen, oder zumindest sind sie für mich nicht die richtige Wahl zur Verhütung. Ich habe eine Kupferkette seit 3 Jahren und Gott sei dank, bisher noch kein einziges Problem damit gehabt. Man hat am Anfang vor allem Schmierblutungen, aber viel schlimmer war es für mich nicht. Natürlich geht frau regelmäßig zur Kontrolle, alle 6 Monate, aber das macht man sowieso.
Ach so: eine Kupferkette hat einen Rückholfaden, der vom FA gekürzt werden kann, falls er beim GV stört. Meine FÄ hat mir empfohlen, den Faden nicht kürzen zu lassen, man kann die Kette so problemlos entfernen, wenn es etwas sein sollte. Infektionen hatte ich bisher keine. Mal eine Blasenentzündung, aber auch die sehr selten.
Ich bin sehr dankbar für meine Kupferkette, ich würde sie auf gar keinen Fall gegen Hormonpräparate eintauschen, selbst wenn es für mich die Möglichkeit gäbe.
von: hasi1990, am: 21.06.2011, 01:09
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Warum vertragen sich rauchen und hormone nicht? das höre ich zum ersten mal... dann müsste mind 70% der frauen, die die pille nehmen probleme haben.. is doch quatsch...
(achso den rest hab ich übrigens nicht gelesen.. war mir zu lang)
von: ObsidianWhisper, am: 21.06.2011, 00:43
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und ansonsten: angenommen, jemand wäre für Hormone eindeutig irgendwie kontraindiziert...
aber die Spirale will man auch nicht einsetzen.
was soll man denn dann in solchen Fällen bitte tun!? >.<
Frosch oder prinz
von: ObsidianWhisper, am: 21.06.2011, 00:39
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und nun zu dem was mich irgendwie aufregt: natürlich hat man irgendwo ein Risiko mit der Spirale, aber mal ehrlich, ich bin seit 3 Jahren vergeben -> keine wechselnden Partner, also kein megamäßig erhöhtes Infektionsrisiko. außerdem gibt es inzwischen ja Silber-/Goldspiralen, die ne keimtötende Wirkung haben und damit das Infektionsrisiko mindern. und wenn man regelmäßig zur Kontrolle geht und im Falle einer Infektion die Spirale rausnimmt und behandelt, ist die Sterilität immer noch nicht sicher, sondern nur der worst case.
aber von den worst-case-Folgen einer Thrombose redet kein Arzt! ich war ja bisher bei einigen und darüber ist nie ein Wort verloren worden. Tod oder ne Behinderung, wie es ja eintreten kann, wurde NIE angesprochen.
ein Risiko birgt aber alles. und wenn man überlegt, dass Thrombosen den Ausfall von Gehirnteilen, also Behinderungen oder sogar den TOD nach sich ziehen kann, dann finde ich es ziemlich dreist dass man sich bei Spiralen weigert die zu legen, aber wenn ein junges Mädel die Pille haben will bekommt sie die ohne wenn und aber!
klar, man soll sich selber informieren usw - aber wenn sich ein Arzt schon WEIGERT die Spirale bei jungen Mädels zu legen, dann sollte er zumindest mal ERWÄHNEN dass auch die Pille nicht grade harmlose Risiken birgt.

und im Endeffekt finde sollte das dann jeder für sich entscheiden können. und nicht: nein, das wird nicht gemacht, Ende der Diskussion.

eigentlich kann ich mir sowieso nicht vorstellen, Kinder zu bekommen, wenn ich ehrlich bin... klar, man weiß nie ob sich das noch ändert, aber man weiß auch nie ob man nicht mit 20 ne Thrombose kriegt und tot umfällt. halleluja.
außerdem fiele es mir im Endeffekt einfacher, mit dem Risiko der Unfruchtbarkeit zu leben (es gibt ja inzwischen auch andere Möglichkeiten! Adoption zum Beispiel, wenn man nicht grad auf eigene Leibesfrüchte besteht, und falls doch... wenn's nur darum geht dass der Eileiter seine Funktion durch Verkleben eingebüßt hat sollte ne künstliche Befruchtung doch trotzdem möglich sein, oder nicht!?)
...Satz verloren.
es wäre einfacher, mit dem Risiko zu leben und dafür endlich hormonfrei zu sein, das heißt ne große allgemeine Körperbelastung los zu sein, als mit einem erhöhten Thromboserisiko leben zu müssen, für das man dann auch noch so elende Stimmungsausbrüche ertragen muss. und mehr Geld hinblättern, das man eigentlich nicht hat.

von daher würde ich, wenn ich mir das so überleg (und ich überlege schon seit ner ganzen Weile!) wirklich die Spirale in Kombination mit ordentlicher Vorsorge vorziehen.
siehe Wikipedia, mit Fachbuch als Quellenangabe: "Frauen, die eine Spirale tragen, haben gegenüber Frauen ohne Spirale im ersten Monat ein um den Faktor 8 erhöhtes Infektionsrisiko. In den ersten vier Monaten nach Einlage ist das Risiko um den Faktor 4 erhöht. Danach besteht in einem Zeitraum bis zu acht Jahren kein erhöhtes Infektionsrisiko."

und jetzt zur eigentlichen Frage... was sagt ihr dazu?
wie würdet ihr entscheiden?
und fällt irgendwem noch ne Alternative zu hormoneller Verhütung oder per Spirale ein (außer 'natürlicher Verhütung'... hab ich mir auch bereits durch den Kopf gehen lassen, aber ich denke dass dafür meine Selbstdisziplin definitiv nicht ausreicht).

und, auch wenn ich nicht glaube dass sich da in sinnvoller Nähe ein Facharzt findet: wäre es irgendwie besser, sich ne Kupferkette einpflanzen zu lassen? google sagt mir da grade nicht viel, zumal ich verunsichert bin was ich eigentlich noch glauben soll, von wegen Risiko oder nicht und überhaupt, sagt ja auch jeder was andres.
aber durch den nicht vorhandenen Rückholfaden vermindert sich doch das Risiko schonmal deutlich, oder nicht?
ich kann mich ja mit ner Spirale eher anfreunden als mit so nem angenähten Dingsda, aber wenn das vom Risiko her sinnvoller wäre, wär das vielleicht auch was worüber ich mit meiner FÄ nochmal reden könnte.
(beim Gedanken, da zum Gespräch nochmal hinzugehn - so nett meine Ärztin auch ist - muss ich außerdem schon wieder fast losheuln, weil mich Arztpraxen irgendwie immer nervös machen und ich dann zu eingeschüchtert bin, um meine Meinung anständig auszudrücken und zu hinterlegen... hmpf. langsam macht mich die Sache fertig ^^)


so, sorry für den langen Beitrag, aber das Ausheulen bei meinem Freund hat irgendwie nicht gereicht...
und jetzt mal bitte eure Meinung.

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